Dunedin…

Dezember 1, 2009 von janaundxenia

Hallihallo!

Wir haben die Fahrt mit der Faehre ueberlebt (das Fruehstueck auch!). Nach eeewig langer Fahrt die Ostkueste hinunter (wir haben Seehunde am Strand entdeckt, suess!) mussten wir leider feststellen, dass es auf der Suedinsel irgendwie kalt ist! Uebernachtet auf des Bauers Feld, war das Wetter am naechsten morgen eher noch schlechter… Regen. Die naechste Nacht haben wir dann in in der naehe von Palmerston an einem sehr schoenen Strand verbracht. Unser Tankdeckel ist leider immernoch in Palmerston verschollen. Wir wollten schon fast ins Bett gehen, als uns eine Maori Frau mit zu einem sterbenden Seehund genommen hat. Es hat sich herausgestellt, dass dieser nur kurz gedoest hat am Strand aber etwas weiter entfernt lag tatsaechlich ein toter Seehund. Den Leuten vom DOC (Department of Conservation) nach, die auch schon vor Ort waren, haben wir wirklich Glueck sowas sehen zu koennen. Diese Seehundart soll namlich ganz selten sein in NZ, sie lebt normalerweise bei der Antarktis! Wir haben uns auch gleich nuetzlich gemacht und geholfen das schwere Ding auf den Anhaenger zu hiefen, der den Seehund in die Gefiriertruhe des Otago-Museums nach Dunedin bringen sollte. Eine tolle Erfahrung.

Am naechsten Tag, aufgeweckt von der Frage „Do you want a hurdle?“ neben uns parkender Jugendlicher (nee danke, lieber schlafen als hurdle, was auch immer  das ist!) haben wir Zwischenstopps in Oumara und Shag Point gemacht wo wir leider vergeblich versucht haben Pinguine zu sehen.

Kurz vor Dunedin hat dann der Willi angefangen zu murren, stinken,… Auf jeden Fall klang es nicht soo dolle. Wir haben uns dann noch zur ersten Tanke in Dunedin geschleppt und sind seit dem auch nicht mehr da weggekommen! Immerhin ist er nun beim Mechaniker und morgen hoffen wir, ihn ganz wieder abholen zu koennen ohne pleite zu sein! Naja, die Nacht verbringen wir in Hogwartz ( oder wie auch immer man das schriebt) einem gemuetlichen Hostel!

So jetzt geht mir die Zeit aus! Machts jut! Und gaanz liebe Gruesse von Jana!

 

Kurzes Hallo aus Wellington

November 26, 2009 von janaundxenia

Hallo an alle, an die ich in der kurzen Internetzeit gerade nicht geschafft habe, zu schreiben! Wir sind heute gut in Wellington, Neuseelands Hauptstadt (ganz unten auf der Nordinsel), angekommen und haben einen super tollen Sommertag hier genosssen. Die Stadt ist zwar klein, dafuer aber viel viel huebscher als Auckland!

Nun also eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage:

Montag sind wir aus unserem trauten Heim, dem Empire, voellig reibungslos ausgezogen und mit Kathrin und Hans nach Beladung der Autos an den Strand in Mission Bay (in Auckland) gefahren. Leider wurde in dem Moment, als wir dort ankamen, das Wetter schlecht, so dass aus dem geplanten Sonnenbaden nichts wurde.

Nach dem Abschied ging es fuer Xenia und mich dann auf Richtung Sueden. Ca 4 Stunden Fahrt nach Wai-o-tapu. Kurz davor, an einem wunderschoenen See, haben wir dort mit 5 anderen backpacker-vans gemeinsam uebernachtet und die erste Nacht in unserem Willi eher schlecht geschlafen…

Am naechsten Tag gings dann auf ins Wai-o-tapu thermal wonderland. Eine noch recht aktive Vulkanlandschaft. Es war total heiss und hat nach verfaulten Eiern gestunken ;-) Ansonsten war’s aber echt cool! Geysire, blubbernde und dampfende pools und total tolle Farben. Je nach Substanz gelb, gruen, rot… echt interessant!

Der naechste Uebernachtungsstop war dann lake Taupo, der groesste See Neuseelands (oder der Nordinsel? Ich weiss nicht mehr…) Jedenfalls war es einfach total toll dort! Wir hatten immer noch tolles Sommerwetter und haben in unseren campingstuehlen im Bikini am See gesessen, Schneebedeckte Berge im Hintergrund und abends einen wundervollen Sonnenuntergang! Am naechsten Morgen dann mal kurz in den See gesprungen und uns zur Abwechslung mal sauber gemacht :)

Die Nacht war leider nicht ganz so entspannt da mitten in der Nacht ploetzlich unser Auto angefangen hat zu hupen! Das muss man im Tiefschlaf erstmal kapieren! Der Grund war unser Lenkradschloss, das sich ploetzlich entschieden hatte, auf die Hupe zu druecken… so viel zu unseren camping-Erlebnissen. :)

Dann gings wieder eine laengere Autofahrt fast bis nach Wellington. Wir haben aber vorher nochmal an einem Strand in Waikanae uebernachtet. Leider wurde das Wetter ploetzlich eher schlecht, so dass wir den ganzen Nachmittag und Abend in unserem Auto verbracht haben, was mitunter etwas langweilig war. Bloederweise haben wir erst zu spaet gemerkt, dass genau gegenueber von wo wir geparkt hatten, ein Cafe war… Naja, da haben wir wenigstens Geld gespart :-D

Heute stand dann die Besichtigung von Wellington auf dem Programm, was man auch wirklich gut in einem Tag bewerkstelligen kann, da Xenia und ich ja nicht so wirklich die Museumsgaenger sind. Dafuer gibt es aber einen wirklich grossen und tollen botanischen Garten mit Rosengarten und so. Die Regierungsgebaeude haben wir uns natuerlich auch angeschaut.

Morgen gehts dann mit der Faehre rueber nach Picton auf der Suedinsel und dann ganz runter Richtung Dunedin. Werden aber nicht alles an einem Tag fahren… das waer dann doch zu weit!

So, nun ist mein Internet gleich zu Ende. Viele liebe Gruesse an euch alle von Xenia und mir. Naechstes Mal dann von der Suedinsel.

So ich schreib euch dann auch mal noch ein paar Zeilen.

Jana hat ja schon schoen berichtet. Seid wir aus Auckland weg sind, haben wir echt Glueck mit dem Wetter. Fast nur Sonnenschein und sehr warm.  Ich bin sehr froh mit meiner 30+ Sonnencreme!

Die Sache mit dem Willi klappt bisher ganz gut… aber wir wollen das Ganze ja nicht zu frueh loben. Als naechste Huerde steht naemlich eine Erneuerung des WOFs an, sowas wie TUEV (mann sieht das doof aus ohne ue mit Punkten =D)

Ich hoffe wir ueberleben die morgige Farhrenfahrt ohne unser Fruehstueck wieder zu sehen!

Bis zum naechsten mal! Tschaui

Waiheke Island

November 21, 2009 von janaundxenia

Gestern waren Xenia, Kathrin, ihr Freund Hans und ich mit der Fähre auf Waiheke Island. Berühmt für seine schönen Strände und den Wein… Vorhergesagt war zwar super Sommerwetter, aber als wir morgens aufgestanden sind, hat’s geregnet! Na toll.

Eine halbe Stunde später hat es sich dann aber etwas gelichtet, so dass wir uns entschieden haben, doch noch  wie geplant die Fähre um 9 Uhr morgens zu nehmen. Wir haben sie dann auch tatsächlich nach einem eher gehetzten Marsch die Queen Street runter rechtzeitig erreicht.

Leider war das Wetter den ganzen Tag über eher trüb und grau, nur selten kam die Sonne raus. Daher haben wir die meiste Zeit des Tages entweder irgendwo faul herumgelegen oder sind am Strand spazieren gegangen.

Heute ging dann die Packerei los, da wir ja am Montag früh hier ausziehen und uns auf die große Reise begeben werden. Ihr glaub kaum was für ein Chaos hier in der Wohnung herrscht!

Da wir nach unserem Coromandel-Trip am Dienstag nur einen Parkplatz im Stadtteil Parnell (30-40 min Fußweg von uns) bekommen haben, hatten wir das Vergnügen, da heute wieder hinzulatschen und zu hoffen, auf dem Rückweg bei uns einen Parkplatz zu finden, damit wir hier unser Auto beladen können… Und – wer hätte es gedacht: EIN Parkplatz war noch frei direkt vor unserem Haus! Und wir haben ihn bekommen! =)

Coromandel: Auf der Suche nach dem heißen Wasser

November 19, 2009 von janaundxenia

Am Dienstag sind Jana und ich zu unserem ersten kleinen Trip mit dem „neuen“ Willi aufgebrochen. Coromandel-Halbinsel war das Ziel mit Cathedral Cove und dem Hot Water Beach. Wir haben uns auch schönes Wetter dazu ausgesucht. In Hahei, unserer ersten Station, haben wir eine kleine Pause am vom Muscheln rosa schimmernden Strand gemacht. Hätte der Reiseführer einem vorher nicht den Tipp mit der rosa Farbe gegeben, wäre es auch keinem aufgefallen! Allerdings war es wirklich eine schön gelegene Bucht mit klarem, türkisfarbigem Wasser. Nach Neu Kaledonien muss ich aber dazu sagen, dass ich diesen Anblick schon gewöhnt war =)

Nachdem die Straße zur Cathedral Cove wegen Baurabeiten gesperrt war, haben wir einen einstündigen Spaziergang dorthin daraus gemacht. Uns hat eine sehr schöne Bucht mit „Loch im Fels“ erwartet. Diese Bucht hätte glatt zum oberkörperfrei Sonnenbaden eingeladen, wären da nicht die anhaltenden Touristenanstürme gewesen. Apropos Touris, ungefähr 70% davon waren Deutsche! Asiaten waren deutlich in der Minderheit, man glaubt es kaum.

Nach kleinem Mittagsschläfchen und dem Rückweg zu unserem Auto, der uns schmerzhaft vor Augen geführt hat wie untrainiert wir doch geworden sind, machten wir uns auf den Weg zum Hot Water Beach. Voller Elan haben wir uns auch gleich eine Schaufel gemietet um unseren eigenen Pool am Strand zu buddeln. Am Strand angekommen waren wir doch eher verwirrt. Was machen die 50 Leute da hinten auf einer Fläche von ca. 10×3 m? Ach ja! Von wegen BEACH… POINT wäre der richtige Ausdruck für diese Touristenattraktion gewesen. Aber ok! Wir haben dann tatsächlich ein freies Plätzchen gefunden und angefangen zu buddeln… und buddeln… und buddeln.

Irgendwann wurde uns klar: dieser Platz war noch frei, weil es hier einfach kein heißes Wasser gibt! Große Klasse. Hauptsache mal einen Muskelkater eingefangen. Naja, an der anderen Stelle war es widerum so heiß, dass man da gar nicht stehen konnte zum buddeln. Da wir aber nun schonmal da waren, hat Jana ihren Bikini ausgepackt und sich im seichten Wasser auf den heißen Sand gesetzt um wenigstens das Gefühl des angepriesenen Highlights der Coromandel-Halbinsel mitzunehmen.

Auf unserem Heimweg haben wir noch einen Zwischenstop in Tairua gemacht. Schönes Städtchen am Meer!

Im Grunde genommen, waren es 300 km um sich an einem wirklich schönen Strand zu Sonnen! Aber was solls, manchmal muss man sich eben ein bisschen Luxus gönnen… (und seiner Mitbewohnerin und ihrem gerade angekommenen Feund ungestörte Zweisamkeit)

Willi lebt!

November 15, 2009 von janaundxenia

auto 2

Gestern haben wir unseren Willi aus Taumarunui (4 1/2 Stunden Zugfahrt von Auckland entfernt) abgeholt. Und er fährt! Wahnsinn! Die Fähre auf die Südinsel ist gebucht und Montag in einer Woche (also am 23.11.) werden wir Auckland verlassen und uns auf die große Reise begeben.

Bis dahin werden wir noch ein bisschen Auckland und Umgebung genießen, indem wir das hoffentlich schöne Wetter am Strand auf Waiheke Island oder am Hot Water Beach auf der Coromandel Halbinsel ausnutzen…

Zugfahren ist hier übrigens auch ein Erlebnis, wie wir gestern feststellen durften. Es gibt genau einen Zug pro Tag und es ist auch mehr wie fliegen, als Zug fahren… Man muss eine gewisse Zeit vor Abfahrt sein Gepäck einchecken und einen Sitzplatz zugewiesen bekommen (was wir natürlich nicht wussten…) Der Zug an sich ist auch etwas antik… ruckelt extrem doll, fährt mit einer Geschwindigkeit, dass man ohne sich zu verletzen abspringen könnte und hat am Ende eines Waggons eine kleine Freiluftplatform… Fehlen nur noch die Banditen, die neben dem Zug herreiten! ;-)

 

 

Allez Nouvelle Zélande!

November 10, 2009 von janaundxenia

Unbenannt

Meine geniale Woche in Neukaledonien ist leider zu Ende und „zu Hause“ haben mich die Klausuren wärmstens empfangen. Aber jetzt wird erstmal vom tollsten Urlaub ever erzählt…

Am 30.10. war noch einmal Training in Auckland vor dem „großen Turnier“. Mit großem Ehrgeiz bei der Sache, um auch ja positiv aufzufallen, mussten meine Knie schon einiges einstecken (mit Knieschonern kann ja jeder ^^) bevor die Spiele überhaupt losgingen. Am Tag darauf, bestens ausgestattet mit drei Team-Shirts, ging es dann mit den zwei Teams, NZHF Toroas (Nationalmannschaft) und NZHF Fantails (wir= „Sélection internationale“) zum Flughafen. Geldandet in Noumea habe wir dann festgestellt, dass noch eine 5 stündige Busfahrt zu unserem eigentlichen Ziel vor uns lag. Schnell wurde noch die lange Hose gegen Shorts getauscht. Das Wetter hat uns wärmstens in Poindimie empfangen und nachdem wir unsere Zimmer in einem Internat bezogen hatten, hat uns das 100 Meter entfernte Meer auch gleich in seinen Bann gezogen. Klares blaues Wasser, lauwarm, Strand, Sonne, Palmen, Kokosnüsse,… da hat nur noch der Cocktail gefehlt.

Man soll ja nicht zu faul werden: am Sonntag stand Training auf dem Programm. Ganz schön anstrengend bei 25°C im Schatten! Aber, wir sind ja auch nicht zum Spass hier ;-) Voller Vorfreude, gleichzeitig aber auch ein wenig Muffensausen, blickte ich auf den nächsten Tag: unser erstes Spiel gegen Rivière Sallée aus Neukaledonien. Nervosität war völlig unbegründet angesichts des Ergebnisses: 20:40

Das einzige was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitete, war meine Position: halb Links… what the hell shall I do there? Aufgrunddessen blieb auch das erwünschte „Tor nach dem anderen“ meinerseits zunächst aus.

Naja, probieren wir es noch einmal beim nächsten Spiel. Das war dann aber nicht wirklich von Erfolg gekrönt. 25:29 Niederlage gegen den AS Dragon. Aber der Fokus lag an diesem zweiten Spieltag sowieso bei allen auf dem zweiten Spiel: NZHF Toroas vs. NZHF Fantails! Aber was soll man schon erwarten. Das ist das Nationalteam und wir haben den Tag zuvor das erste mal zusammen ein Spiel bestritten.  Umso erstaunlicher war der Halbzeitstand von 12:14! Schlussendlich hat uns aber die gute Teamatmosphäre der Toroas überrannt. Endstand 27:22.

Auch der dritte Spieltag fing nicht ganz so gut an: Niederlage gegen den späteren Sieger des Turniers, ACB Poya (Neukaledonien), mit 30:25. Mittlerweile hatte ich Pabs, unseren Trainer, aber zu meinem Glück davon überzeugt, das mir die links Außen Position deutlich besser liegt. Ich denke ich konnte das auch gut unter Beweis stellen.

Im letzten Vorrundenspiel konnten wir uns aber wieder einen deutlichen Sieg gegen HB Kafika (Wallis et Futuna) sichern, 42:27.

Danach war klar, wir spielen um Platz drei und zwar wieder gegen die NZ Nationalmannschaft. Nicht wirklich mein Traumgegner muss ich zugeben! Mit Skepsis aber diesmal viel Teamgeist und Wille gingen wir in dieses letzte Spiel. Der Halbzeitstand von 10:9 für uns zeigt, wie umkämpft die ganze Sache war! In der Halbzeitpause pushte uns Pabs mit seinen Motivationskünsten (die waren wirklich gut!). Zwei Minuten vor Schluss war klar, “ wir gewinnen das Ding!“. Tatsächlich, 24:22 war der Endstand und der Jubel entsprechend groß!

Bei der anschließenden Preisverleihung haben wir dann auch einen recht großen Prokal abgesahnt :D

CIMG2466 Am letzten Tag, Freitag, stand noch ein inoffizielles Spiel der Nationalmannschaft gegen Neukaledonien an. Schon wärhend der Woche wurden noch 2 Mädels aus unserem Team für dieses Spiel für die Nationalmannschaft rekrutiert. Ich war leider nicht dabei… noch nicht ;-) Donnerstags Abends kam dann doch noch die ersehnte Frage, die ich mit einem „Ja, ich will“ beantwortete! Man konnte uns schlussendlich aber schon ansehen, dass eine ansrengende Woche hinter uns lag. Egal!

Diese Woche war es definitiv wert! Auch wenn die Klausuren, aufgrund der eingeschränkten Lernzeit (ich meine, zwischen den Spielen war natürlich „Beachtime“ angesagt) nicht ganz so gut ausfallen werden, wie sie es vielleicht hätten können. Wir werden sehen. Zumindest sind alle Klausuren geschrieben und ich kann Neuseeland jetzt voll und ganz genießen!

Fantails+Handball+ Neukaledonien=genialer Urlaub!

 

 

GESCHAFFT!

November 10, 2009 von janaundxenia

finished

Es ist vorbei. Aus und vorbei… JUHU!

Heute Morgen hatten Xenia und ich unsere letzte Klausur in „applied differential equations“ und hätten uns kein schöneres Abschiedsgeschenk wünschen können: Die Klausur lief denkbar gut… ;-)

Umso toller, dass danach das absolute Sommerwetter war und wir den Rest des Tages mit Fotoshooting auf dem Unicampus, shoppen für Sommerklamotten  in der Stadt, Kino am Abend und einfach nur ganz viel Blödsinn zwischendrin verbracht haben!

Kathrin hat morgen noch zwei Klausuren. Dann wird richtig gefeiert! Dann müssen wir für den Rest des Jahres nichts mehr lernen…

no more study

Obendrein gibt es noch die erfreulichen Nachrichten, dass unser Auto repariert wurde und wir es nächstes Wochenende abholen können. Wollen wir hoffen, dass uns der Willi diesmal treu bleibt. Zwei Frauen sollten doch eigentlich genug sein!

Viele liebe Grüße von zwei fröhlichen JAFA’s (= Just Another Fucking Aucklander):

yeah

 

Alltagsgeschichten

November 2, 2009 von janaundxenia

Da mir gerade langweilig ist, bzw. ich so spät abends keine Lust mehr habe zu lernen, aber auch noch zu wach zum schlafen gehen bin, kann ich euch ja mal ein paar Impressionen aus unserem Alltag in Auckland liefern.

Im Vergleich zu unseren Lautrer Angewohnheiten hat sich eigentlich nicht viel getan: Die Hauptthemen des Tages sind Essen, Sport und Essen! Obwohl der Teil mit dem Sport bei mir zur Zeit ja leider flach fällt. Ach ja… und zu einem gewissen Anteil natürlich noch Lernen zur Zeit… ;-)

Der Blick aus meinem Fenster im 7. Stock ist zwar ganz nett, wird aber auf die Dauer auch langweilg.

blick aus fenster

Auf motorway 16 ist zu fast jeder Tageszeit Stau, auf dem Krankenhausdach gegenüber landen regelmäßig Hubschrauber und unten vorm Haus laufen Leute in Hot Pants und Flip Flops rum, obwohl es gerade mal 15°C sind. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Kathrin hat kürzlich definiert, dass jetzt Sommer ist und läuft seitdem des öfteren im sommerlichen Rock-outfit herum. Wenn die Sonne scheint, packen sogar Xenia und ich mal unsere Kleider aus dem Schrank.

sommerliches auckland

Die Uni ist zur Zeit leider ziemlich ausgestorben. Bei guten Wetter findet man dann die ganzen Studenten (uns inklusive) im uninahen Albert Park. Man mag es nicht glauben, aber bei 15°C kann es in der Sonne richtig heiß sein und da kann sich so manch Einer sogar einen Sonnenbrand holen. (Also ich nicht, natürlich… ;-) )

study in albert park all 3

Genau wie in KL, haben wir hier natürlich auch Leute gefunden, die sich mit uns zu gelegentlichen (Fr)ess-Abenden treffen. Leider ist hier natürlich keiner so all-you-can-eat trainiert wie wir und daher sind es dann doch meistens humane Portionen, die verschlungen werden.

Manchmal experimentieren wir drei Mädels ein bisschen mit neuen Früchten aus unserem tollen chinesischen Supermarkt, wo wir immer günstig Gemüse und Obst einkaufen. Da gab es zum Beispiel grüne Bananen, die man wie Kartoffeln behandelt. Sehr interessant und auch eigentlich ganz lecker.

gruene bananen

Unser beliebtes hoi-sin Essen haben wir jetzt auch der Kathrin beigebracht. Man sollte das aber nicht kochen, wenn man danach noch jemanden treffen möchte… Das Essen beinhaltet doch recht viel Knoblauch…

knoblauch

Xenias Lieblingsessen sind immer noch ihre ganze speziellen Pfannkuchen, die keiner außer ihr essen will… Daher isst sie dann immer 10-15 davon ganz alleine. Bis sie platzt.

Einmal pro Woche nehmen wir den kostenlosen Bus zum Supermarkt „New World“, um unseren wöchentlichen Einkauf zu erledigen. Wenn der Bus Verspätung hat, kann es sein, dass man nur noch ca. 10-15min Zeit hat, bis der Bus wieder zurückfährt. Da wir ja drei klevere Optimierer sind, haben wir mittlerweile die Einkaufsliste in drei Teile unterteilt und für jeden eine optimale TSP-Tour durch die Reihen erstellt. Somit rennen wir, jeder einzeln, durch den Supermarkt (ca. 5min), bezahlen jeder an einer Kasse (ca. 10 min – die Kassiererinnen scheinen alle Zeit der Welt zu haben. Und wenn man die „Einpack-Frauen“ nicht ihren Job machen lässt, sind die am Ende noch beleidigt) und sprinten wieder zurück zum Bus. Manchmal kann es natürlich auch passieren, dass man den verpasst, dann muss man eine Stunde warten…

bus verpasst

So, nun werde ich ins Bett gehen und sende euch viele liebe Grüße aus Auckland. Die nächste Lernpause folgt bestimmt… dann gibt es sicher wieder einen Eintrag. ;-)

Hoch hinaus…

Oktober 31, 2009 von janaundxenia

…gings heute. Für Xenia ging es hoch in die Lüfte  nach Neukaledonien (wo sie auch gut angekommen ist!)  und für Kathrin und mich ging es mit Egbert, Andi und Nina hoch auf den skytower hier in Auckland, um die Aussicht in einer Höhe von 220m zu genießen. Es hat sich auch definitiv gelohnt! Besonders jetzt, wo man Auckland ja von unten schon ziemlich gut kennt, ist es echt interessant, dann doch mal alles von oben zu sehen.

Anfangs war mir bei der Fahrstuhlfahrt nicht ganz so wohl. Man konnte durch ein Loch im Boden sehen, wie es immer höher ging und der Fahrstuhl hat auch irgendwie ganz schön gewackelt… (Für dich wäre das echt nichts gewesen, Mama!) Oben angekommen auf der ersten Plattform konnte man sich dann gemächlich an die Höhe gewöhnen. Anfangs war es wirklich etwas komisch, man hatte das Gefühl es schwankt. Am Ende bin ich dann aber über die Glasfenster im Boden gelaufen ohne dass mir allzu mulmig wurde! (siehe Foto ;-) )

skytower 1

Nach einem (dank Wolken) eher unspektakulären Sonnenuntergang haben wir uns in das Café dort oben gesetzt und eine heiße Schokolade getrunken. Die Aussicht bei Nacht war echt ziemlich schön und es war sehr gemütlich dort oben. Wäre cool, da eine Wohnung zu haben…

skytower 3

Nun sind wir wieder zu Hause und hören draußen gröhlende Halloween-Leute… da ist an schlafen natürlich erstmal nicht zu denken.

Traurig aber wahr – wir sind heute bei keiner Halloween party… Erster Hauptgrund, dass wir ja morgen wieder lernen müssen, da in etwas über einer Woche Klausuren anstehen und zweiter Grund bei mir mein kaputtes Knie, weshalb ich eher weniger mobil unterwegs bin bzw stehen/gehen/sitzen… alles eine Qual.

Aber wenn morgen das Wetter schön sonnig und warm ist (die Chancen stehen gut), dann werden Kathrin und ich mit dem Bus zu irgendeinem Strand fahren und dort in der Sonne liegend lernen. Vielleicht gehen wir ja auch mal ins Wasser, wenn uns wirklich warm wird. Heute war eigentlich auch super tolles Wetter hier und wir wollten in den Park zum lernen gehen. Aber als wir nach dem Mittagessen los wollten, waren plötzlich Wolken und ein ziemlich frischer Wind da… Dann sind wir doch wieder in unserer Bude geblieben.

Morgen hoffe ich also, dass die Sonne etwas länger da bleibt. Ich brauche nämlich definitiv eine Entschädigung für meinen verpatzen Auckland quarter marathon, der morgen stattgefunden hätte. Heute habe ich mein T-shirt abgeholt von den Lauf und wurde richtig traurig, dass ich nicht mitlaufen kann, als ich all die  vielen Sportler gesehen habe und die ganze Wettkampfatmosphäre… Reden wir besser nicht mehr davon!

Bezüglich unseres Autos gibt es neue Hoffnung. Unser „kiwi dad“ hat einen Motor in einem alten Auto gefunden, den er jetzt versucht bei uns einzubauen und dann können wir hoffentlich doch noch mit unserem guten (?) alten Willi herumreisen.  Also Daumen drücken!

Jetzt gehts looos!

Oktober 30, 2009 von janaundxenia

Morgen um 5:20am gehts das Unterfangen „Xenia mit der Nationalmannschaft in Neu Kaledonien“ los. Uiuiui, mal wieder früh austehen, das wird eine Herausforderung. Ich freu mich ja schon so. Gerade eben noch schnell den Rucksack gepackt und wahrscheinlich die Hälfte vergessen. Aber was braucht man schon alles bei 25°C am Strand? Ach ja, und das wichtigste, meine Turnschuhe und den Krams hab ich natürlich!

Wir werden jeden Tag 2 Spiele haben. Und dazwischen sollte ich Zeit zum lernen finden… wie gesagt, bei 25°C am Strand… Das wird ein schweres Unterfangen!

Naja, ich muss jetzt ins Bett! Am 10.11. werde ich euch dann berichten, was ich alles gesehen und erlebt habe! Dann sind auch die Klausuren rum. Gleich nach meiner Rückkehr nach NZ am 7.10. werde ich wohl nicht in der Lage sein, hier einen Artikel zu verfassen angesichts der Tatsache dass am 9.11. die erste Klausur ist.

Tschau!